Donnerstag, 27. August 2015

Der olympische Gedanke in der Gegenwart und Vergangenheit

Titel:                Als der Himmel uns gehörte
Autorin:           Charlotte Roth
Verlag:             Knaur
ISBN:               978-3-426-51664-5
Seitenzahl:      608
Preis:              Taschenbuch: 9,99 €
                         Kindle:           9,99 €







Inhalt: London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht. Quelle: Klappentext

Ein schönes Buch in dem es viel um den olympischen Gedanken geht. Es wird der Ehrgeiz zweier Sportlerinnen beschrieben: Jennifer als Läuferin 2011 und Alberta im Bogenschießen 1936.
Zwei starke Frauen, zeigen auf was Ehrgeiz, Sportbegeisterung und Liebe vermag. 
Die politischen Ereignisse in Berlin 1936 werden auch sehr ausführlich beschrieben und man erfährt wie der Einfluss der Nazipropaganda einen zum Opfer machen konnte. Es wäre schön gewesen, wenn man hier etwas mehr über die Einstellungen der Sportler erfahren hätte.
Fazit: Charlotte Roth verfügt über einen sehr schönen Erzählstil und das Buch lässt sich dadurch sehr gut lesen.

Sonntag, 9. August 2015

Ausgezeichnete Charaktere

Titel:                Baumgartner und die Brandstifter
Autorin:            Reinhard Kleindl
Verlag:              Haymon
ISBN:                978-3-7099-7823-8
Seitenzahl:       307
Preis:                Taschenbuch: 12,95 €



Inhalt: Die Familie feiert die Hochzeit ihres Sohnes und in der Zeit bricht auf ihrem Hof ein Feuer aus, bei dem die Großmutter ums Leben kommt. Ein Unfall oder ist es Brandstiftung? Die Ermittler der Grazer Kripo stoßen auf viele Ungereimtheiten. Ein Ermittler fehlt ihnen: Chefinspektor Baumgartner, der untergetaucht ist. 
Mit viel Spannung habe ich dieses Buch gelesen. Besonders begeistert haben mich die unterschiedlichen und fantastisch gezeichneten Charaktere. Diese stechen einfach sehr heraus. 
Der traurig wirkende Franz Baumgartner, der lange Zeit weg war. Kaum jemand weiß warum und wo er war. 
Sein Kollege Gregor Wolf, ein Ermittler, der sich darin sonnt, dass ihmendlich einmal die Leitung der Ermittlungen anvertraut  wird. Seine faschistisch angehauchten Einstellungen, stehen den Anderen, aber auch ihm im Weg.
So könnte ich weiter aufzählen, aber das kann jeder selbst in diesem tollen Krimi lesen.
Der Schreibstil von Reinhard Kleindl gefällt mir im großen und ganzen sehr gut, einzig an Spannungsbögen fehlte es etwas.
Den Schluss empfand ich als leicht unbefriedigend, denn dort wurde einiges offen gelassen.

Fazit: Ein spannender Krimi, gut erzählt, mit herausragenden Protagonisten.
Wer gern mehr über den Autor erfahren möchte, kann dies auf seiner Webseite tun.



Samstag, 8. August 2015

Spannend erzählt

Titel:                That Night - Schuldig für immer
Autorin:            Chevy Stevens
Verlag:              Fischer
ISBN:                978-3-596-03033-0
Seitenzahl:       462
Preis:                Taschenbuch: 9,99 €
Kindle Edition:  9,99 €




Inhalt: Schuldig für immer - Toni ist nicht die Tochter, die die Mutter sich wünscht. Sie ist etwas mehr rebellisch und nicht so lieb und nett wie ihre Schwester Nicole. Als Toni 18 ist wird ihre Schwester Nicole ermordet. Der Verdacht fällt auf Toni und ihren Freund Ryan. Toni ist unschuldig, doch niemand glaubt ihr.  Nach 16 Jahren wird sie entlassen und weiß: da draußen läuft der Mörder immer noch frei rum.
Chevy Stevens hat mit diesem Roman nicht nur einen spannenden Thriller geschrieben, sondern auch einen Einblick in die Abgründe und Vorurteile der Menschen gegeben.
Sehr sensibel erzählt sie hier die Geschichte von Toni und ihrem Freund Ryan. Sie sind jung und verliebt, träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Damit stoßen sie nicht nur auf Wohlwollen. Toni hat noch nie das beste Verhältnis zu ihrer Mutter gehabt, im Gegensatz zu ihrer angepassten jüngeren Schwester. Als diese ermordet wird wenden sich Alle gegen Toni und Ryan. Es geht soweit, dass sie schuldig gesprochen werden. 
Sie haben den Stempel erhalten: Schuldig! Und das bleiben sie auch nach ihrer Entlassung aus einer langen und harten Haft. 
Wie sehr beide dafür kämpfen, dass die Wahrheit ans Licht kommt, schildert Chevy Stevens sehr eindrucksvoll und spannend.
Fazit: Ein toller Thriller!




Wer mehr über die Autorin wissen möchte:

Dienstag, 21. Juli 2015

Rezension zu "Das Flüstern der Feder" - Eine schön erzählte Story

Titel:                Das Flüstern der Feder
Autorin:            Kate Dakota
Vertrieb:           Amazon Media
Asin:                B00XEZ2VZU
Seitenzahl:      277
Kindle Edition:  3,99 €




Inhalt: Die Prescotts verbringen einen Winterurlaub in ihrem Ferienhaus auf Cape Cod in Massachusetts. Hinter ihnen allen liegen ereignisreiche Monate, Momente voll des Glücks, aber auch des großen Leids, das sie noch verkraften müssen. Und auch die Gegenwart hält für die Urlauber genügend Probleme bereit. 
Wird die unbeliebte Anabel die einmalige Chance nutzen, die die Familie ihres Exmannes James ihr gibt, oder werden die Wunden der Vergangenheit erneut aufbrechen und die Hoffnung auf eine dauerhafte Versöhnung zunichtemachen? Bedroht ihre Anwesenheit nicht sogar die junge Liebe zwischen James und Amy? 
Und dann gibt es da noch ein Familiengeheimnis, über das seit mehr als einhundertfünfzig Jahren mit Argusaugen gewacht wird und das unter keinen Umständen gelüftet werden darf. Ist es wirklich sicher in diesen Tagen …?  (Quelle: Beschreibung bei Amazon)

"Das Flüstern der Feder" hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Die Autorin Kate Dakota hat ein sehr großes Talent Geschichten emotional und bildhaft zu erzählen. Ich finde, es ist ein toller historischer Roman, mit Bezügen zur Gegenwart. Die Protagonisten haben fast durchweg liebenswerte Charakterzüge. Nur eine Protagonistin hat so ein kleines bisschen den "bösen" Part. Doch da sie ein sehr schweres Traumata erlitten hat, sei es dahin gestellt, ob sie wirklich böse ist.

Da die Protagonisten, wie schon geschrieben, fast durchweg "Gutmenschen" sind, triftet das Buch an einigen Stellen etwas ins triviale ab. Das ist der einzige Punkt, der mir weniger gefallen hat. Allerdings glaube ich, hier konnte die Autorin nicht anders, da sie selbst einen sehr sympatischen Eindruck hinterlässt. 

Wer gern mehr über die Autorin erfahren möchte, hier ihre Facebookseite:
https://www.facebook.com/katedakota68?fref=nf

und ihre Webseite:
http://www.kate-dakota.de/

Fazit: Ein lesenswertes Buch, sehr schön geschrieben und auch historisch sehr interessant. Dafür gebe ich gern vier Sterne.



Freitag, 26. Juni 2015

Ein schönes Cover und ein romantischer Titel machen noch nicht ein gutes Buch

Titel:                 Apfelblütenzauber
Autorin:            Gabriella Engelmann
Verlag:              Knaur
ISBN:                978-3-426-51577-8
Seitenzahl:       400
Preis:                Taschenbuch: 9,99 €
Kindle Edition:  9,99 €


Inhalt: Ein Meer von rosa-weißen Blüten, malerische Fachwerkhäuser und romantische Flusslandschaften – nach sechs Jahren in Hamburg hat Leonie fast vergessen, wie schön das Alte Land ist. Da ihre Mitbewohnerinnen eigene Wege gehen und sie ihren Job verloren hat, muss sie sich neu orientieren und hofft, in der alten Heimat zur Ruhe zu kommen. Doch die will sich einfach nicht einstellen, da ihre Eltern Hilfe brauchen und, ganz unerwartet, ein Mann ihr Herz höher schlagen lässt. Ein Glück, dass sie sich auf ihre beiden Freundinnen Nina und Stella verlassen kann! (Quelle: Klappentext)

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, war es doch von der Presse mit einer Menge an Vorschusslorbeeren bedacht.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und fühlt sich durch die besondere Struktur toll an. Was mir auch sehr gut gefällt sind die Rezepte im Anhang.
Keine Frage, es handelt sich hier um einen nett erzählten Frauenroman. Für viele Frauen bestimmt ein Buch mit dem sie sich gern die Zeit vertreiben. 
Für mich einfach nur nett. Es spricht mich persönlich weniger an, aber das ist ja auch Geschmackssache. Die Story hat mich sehr gelangweilt, weil alles voraussehbar war. Mich interessiert weniger ob jemand bei Butlers kauft, seinen Kaffee mit einer Bodum - Drückkaffeekanne braut oder welchen Wein er kredenzt. Irgendwie erinnerte mich dieses Buch an die Loreromane meiner Mutter.

Fazit: Ein nettes Buch, mehr leider auch nicht.
Wer gern mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren möchte, besucht am Besten ihre Webseite oder die Autorenseite auf Facebook.

Montag, 22. Juni 2015

Rezension Allein kann ja jeder

Titel:                 Allein kann ja jeder
Autorin:            Jutta Profijit
Verlag:              dtv
ISBN:                978-423-26060-2
Seitenzahl:       336
Preis:                Gebunden: 14,90 €
Kindle Edition:  12,99 €





Inhalt: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. (Quelle: Klappentext)

Liest man den Klappentext, so glaubt man ein äußerst spannendes und witziges Buch vor sich zu haben. Die Protagonisten sind jedoch weder lustig, noch wirken sie sonderlich sympathisch. Rosa, die Älteste der Frauen, Hippie-Mutter und -Oma, scheint nur ihre eigenen Ziele zu verfolgen, Ellen, Mutter und Tochter, versucht mit ihrem Leben klar zu kommen und Kim, Tochter und Enkelin, steckt in der Pubertät. Die diversen Herren stehen ihnen zur Seite, jeder auf seine Art. 
Ellen ist Autorin sogenannter Heftchenromane, wie die Autorin Jutta Profitji immer wieder in das Geschehen einfließen lässt. 
Zwischendurch hat man oft das Gefühl, es fehlen Zusammenhänge und das Ende ist ein typisches Friede, Freude, Eierkuchenhappening und lässt viele Fragen offen.

Fazit: Dieses Buch erinnert an die so herablassend beschrieben Heftchenromane und steckt voller Klischees. Es mag vielleicht dem einen oder anderen gefallen, mir gefällt es leider überhaupt nicht. Wer gerne gute Bücher liest, sollte sich das Geld und die Zeit für diesen Roman sparen. Daher nur ein Stern von mir.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Rezension Vielleicht mag ich dich morgen

Titel:                 Vielleicht mag ich dich morgen
Autorin:            Mhairi McFarlane
Verlag:              Knaur
ISBN:                978-3426516478
Seitenzahl:       368
Preis:                Gebunden: 9,99 €
Kindle Edition:  9,99 €




Inhalt: Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen. (Quelle: Klappentext)

Wiedersehen nach 15 Jahren und das noch mit Jemanden, von dem man in der Schulzeit aufs Übelste gemobbt wurde. Denn Anna sah als Schülerin so ganz anders aus und hatte einiges an Übergewicht mit sich herum zu schleppen. Doch aus dem Entlein wurde ein wunderschöner Schwan, leider hapert es aber doch etwas an Selbstbewußtsein.
Witzig und spritzig erzählt die Autorin Mhairi Mc Farlane die Geschichte ihrer Protagonistin. Durch ihre fröhliche und leichte Schreibweise versteht die Autorin es den Leser mitzureissen und das Buch wird zum Pageturner.
Wer gern etwas über die Autorin erfahren möchte besucht am Besten ihre Webseite.

Fazit: Eine wunderschöne fröhliche Sommerlektüre. Ich danke ganz herzlich Vorab-lesen und dem Verlag, dass ich dieses Buch mitlesen durfte.